Leben

Der Nebel verschwindet,
die Gedanken sind klar,
du willst es nicht hören
und doch es ist wahr.
Ich würd dir gern sagen,
es tut mir leid.
doch sorry, es wäre
nicht ernst gemeint.

Dein Leben mit mir, das endet hier
ich lebe seit langem getrennt von dir.
In deine Idylle, passe ich nicht hinein,
die heile Welt ist mir zu klein.
Ich will mich spüren, an jedem Tag,
will mich verwandeln, wann immer ich mag.
Ich werd mich nicht strecken, wird mich niemals fügen,
ich will kein Leben voller Lebenslügen.

Leben, Leben, Leben
und der Sonne entgegen
und wenn ich mich verbrenne, was soll´s
ich hab´ nichts dagegen.

Ich erwarte nicht von dir es zu verstehen,
dass ich es schaffe, ohne Schuld zu gehen.
Wünsch mir kein Glück, denn es klingt wie Hohn,
ach, glaube mir, ich freu mich schon.
Ich bin dem Leben auf der Spur,
nicht verwässert, sondern pur.
Hab´ genug von deinem Tag aus, Tag ein
Das weiche Wasser höhlt den Stein.

Leben, Leben, Leben
und der Sonne entgegen
und wenn ich mich verbrenne, was soll´s
ich hab´ nichts dagegen.
Leben, Leben, Leben
Leben, Leben, Leben
Leben, Leben, Leben
und der Sonne entgegen